Technologie-Kontaktstelle
Messen
Die Technologie-Kontaktstelle organisiert die Teilnahme von WissenschaftlerInnen der Osnabrücker Hochschulen an den beiden großen Hannover Messen.
Kontakt:
Ursula Butzke
0541 / 969-2050
u.butzke(at)wt-os.de
CeBIT 2011
01.-05. März 2011
Geosensitive Augmented Reality Applikation auf Smartphones
Prof. Dr. Oliver Vornberger
Institut für Informatik
Universität Osnabrück
Opencast Matterhorn
Clemens Gruber
Zentrum für Informationsmanagement und virtuelle Lehre (virtUOS)
Universität Osnabrück
Next Generation Personal Video Recorder
Prof. Dr. Karsten Morisse
Medienlabor
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik
Hochschule Osnabrück
Hannover Messe 2011
04.-08. April 2011
- Roadkart - ein innovativer Kleinseriensportwagen in Aluminium-Spaceframe-Bauweise
Prof. Dr.-Ing. Christian Schäfers,
Prof. Dr.-Ing. Viktor Prediger
Labor für Fahrzeugtechnik
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik
Hochschule Osnabrück
CeBIT 2011
01.-05. März 2011
Exponate der Osnabrücker Hochschulen auf dem Gemeinschaftsstand der Niedersächsischen Hochschulen:
Geosensitive Augmented Reality Applikation auf Smartphones
Prof. Dr. Oliver Vornberger
Institut für Informatik
Universität Osnabrück
An der Universität Osnabrück wird im Rahmen der Master-Projektgruppe "3D-Spieleprogrammierung auf Smartphones" eine Spieleapplikation für mobile Endgeräte ("Smartphones") entwickelt. Im Rahmen dieses Projekts sollen verschiedene aus dem Desktop-Bereich bekannte Technologien wie OpenGL oder Karten-Navigation mit typischen Eigenschaften mobiler Endgeräte, wie GPS, Kompass, Lage- und Beschleunigungssensoren sowie Augmented Reality kombiniert werden. Evaluiert wird dieses anhand eines beispielhaft implementierten Spiels, welches obengenannte Eigenschaften als Ausgangspunkt für die Entwicklung einer konsequent auf Mobilität ausgelegten Spielidee nimmt und die virtuelle Welt mit Elementen der realen kombiniert.
Dabei unterstützt die Anwendung verschiedene Smartphone-Plattformen, wie Android und iPhone-OS, verbunden durch eine zentrale Spieleverwaltung. Die Spieleverwaltung regelt hierbei die Kommunikation zwischen den Spielteilnehmern und verwaltet sämtliche notwendigen Informationen für einen geregelten Spielablauf, während die Smartphones durch den Einsatz von dem globalen Positionierungssystem in Verbindung mit Google Maps, unterschiedlichen Sensoren und Augmented Reality dem Nutzer die Spielwelt darstellen.
Opencast Matterhorn
Clemens Gruber
Zentrum für Informationsmanagement und virtuelle Lehre (virtUOS)
Universität Osnabrück
Im Rahmen des Kooperationsprojekts Opencast (www.opencastproject.org) entwickelt virtUOS gemeinsam mit einigen renommierten internationalen Hochschulen eine Software, die eine automatisierte Aufzeichung, Verarbeitung und Verteilung von Veranstaltungsaufzeichnungen ermöglicht. Diese Software namens „Matterhorn“ steht mittlerweile in der Version 1.0 zur Verfügung und wird zum Wintersemester 2010/11 erstmals an der Universität Osnabrück eingesetzt.
Mit dieser kostenfreien Open-Source-Lösung lassen sich im Hörsaal zeitgesteuert Bilder von mehreren Kameras sowie der Bildschirm des Vortragsrechners aufzeichnen. Mit Hilfe flexibel definierbarer so genannter Workflows lassen sich die Aufzeichnungen automatisiert in unterschiedliche Formate konvertieren und auf unterschiedlichen Kanälen (z.B. auf YouTube, auf iTunes U oder in der Lernplattform der Hochschule) verteilen.
Mit dem vorrangig vom virtUOS entwickelten Videoplayer stehen dem Benutzer Funktionen zur Navigation, Bearbeitung und zur automatisierten Suche im aufgezeichneten Material zur Verfügung. Der Abspieler arbeitet barrierearm und soll damit besonders den Studenten entgegenkommen, die aufgrund körperlicher Einschränkungen an Veranstaltungen nur erschwert teilnehmen können. Matterhorn erlaubt zudem umfangreiche Analysen. Bei Bedarf lässt sich die Rechenlast über viele Rechner verteilen.
Opencast ist eine Kooperation von 13 nordamerikanischen und europäischen Institutionen. Den Haupteil der Entwicklungsarbeit erledigen die University of California Berkeley, die ETH Zürich, die Universität Osnabrück und die University of Saskatchewan.
Next Generation Personal Video Recorder
Prof. Dr. Karsten Morisse
Medienlabor
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik
Hochschule Osnabrück
Um die Defizite heutiger Personal Video Recorder-Systeme zu beseitigen, entwickelt die FH Osnabrück in Kooperation mit der DiscVision GmbH einen innovativen Ansatz zur Gerätekonfiguration und zum Bedienkonzept eines skalierbaren Personal Video Recorder-Systems, der dem Nutzer im Vergleich zu heutigen Produkten einen erheblichen Mehrwert liefert.
Bei heutigen Systemen muss der Nutzer die Aufnahmeprogrammierung manuell durchführen. Mit dem neuen System kann der Nutzer permanent aus einer sehr großen Menge von Aufnahmen auswählen, die das System für ihn automatisiert und auf seine Bedürfnisse zugeschnitten durchgeführt hat. Das neue System wird im Gegensatz zu derzeitig verfügbaren Lösungen nicht nur ein Stück Hardware bereitstellen, um Inhalte aus dem Fernsehprogramm prinzipiell aufzunehmen, sondern einen Service bieten, der dem Anwender einen frei definierbaren Anteil des TV-Programmes automatisiert, individualisiert und flexibel für einen zeitunabhängigen Zugriff zur Verfügung stellt. Der Aspekt der Skalierbarkeit erschließt sich in einer Vielzahl möglicher Konfigurationen, die vom „normalen“ Consumer, über den Power-Anwender, bis hin zu Multi-Kanal-Broadcastern eine große Spannbreite an Anwendungsfällen mit ihren ganz individuellen Anforderungen abzudecken in der Lage ist. Ziel ist es, dem Nutzer eine sehr große Menge von TV-Inhalten spekulativ aufzuzeichnen und auf der integrierten oder angeschlossenen Festplatte vorzuhalten, um diese dem Nutzer für einen zeitunabhängigen Zugriff bereitzustellen.
Grundlage des neuen Systems sind automatisierte Empfehlungs-dienste für Fernsehsendungen in Kombination mit Empfehlungen über ein soziales Netzwerk. Beginnend mit der Einrichtung eines initialen Profils, bei der der Nutzer seine favorisierten Sendungen und Beiträge kennzeichnet, wird dieses Profil mit fortlaufender Nutzung dem tatsächlichen Sehverhalten des Anwenders angepasst (adaptives Nutzerprofil), so dass das PVR-System automatisiert auch tatsächlich die Sendungen aufzeichnet, die den Sehgewohnheiten des Nutzers entsprechen. Kombiniert wird dies mit einem Social-TV-Ansatz, bei der ein soziales Netzwerk, beispielsweise Facebook, als Plattform für den Austausch von Empfehlungen zwischen Nutzern und Nutzergruppen
verwendet wird. Dabei können die Empfehlungen von Freunden genutzt werden, um das PVR-System eines Anwenders ebenfalls automatisiert zu programmieren.
Hannover Messe 2011
04.-08. April 2011
Exponate der Osnabrücker Hochschulen auf dem Gemeinschaftsstand der Niedersächsischen Hochschulen:
- Roadkart - ein innovativer Kleinseriensportwagen in Aluminium-Spaceframe-Bauweise
Prof. Dr.-Ing. Christian Schäfers,
Prof. Dr.-Ing. Viktor Prediger
Labor für Fahrzeugtechnik
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik
Hochschule Osnabrück
Im Rahmen des Vorhabens wird ein Kleinserienfahrzeug entwickelt und gebaut. Die minimalistisch-sportliche Karosserie in Aluminium-Spaceframe-Bauweise mit Kunststoff-Karosserie ist eine komplette Neuentwicklung und basiert auf standardisierten Normprofilen.
Das Fahrzeug implementiert die verbrauchsarme Großserientechnik eines aktuellen City-Fahrzeuges und ermöglicht ‘ökologisch verträglichen Fahrspaß‘. Die Verbindungstechnik ist ebenfalls an den Kleinserienanspruch angepasst und bedingt die Verwendung von Verfahren, die ohne hohen Automatisierungsgrad anwendbar und bei entsprechend niedrigen Stückzahlen wirtschaftlich umsetzbar sind. Zum Einsatz kommt neben dem MIG-Schweißen zum Verbinden der Profile die Klebtechnik zur Anbindung des Bodens und der Anbauteile. Da der in der Großserienfertigung obligatorische KTL-Durchlauf, der auch zur Aushärtung der meist einkomponentig-heißhärtenden Klebstoffe genutzt wird, entfällt, kommt die 2k-Klebtechnologie zum Einsatz. Die Fahrzeugstruktur wird konstruktionsbegleitend durch FEM-Berechnungen abgesichert und in realen Versuchen bestätigt.




